Zutaten für 4 Portionen:
1 Tasse (ca. 180 g) Quinoa
1 gr. Brokkoli
200 g Tofu (ev. vorher in etwas Sojasauce - wahlweise mit Knoblauch oder Ingwer marinieren)
gerösteter Sesam oder Gomasio zum Bestreuen
5 EL Cashewmus
etwas Pfeffer
2 EL Misopaste und/oder Umeboshi-Paste
1 EL Limetten- oder Zitronen-Saft
Zubereitung:
Zuallererst den Brokkoli waschen und in Röschen zerteilen. Diese dann in kleine Stücke schneiden.
Lass die Brokkoli-Stückchen nun möglichst einige Minuten (besser sogar eine halbe Stunde bis eine Stunde) an der Luft liegen, bevor du sie kochst. Denn dadurch vermehren sich die so wertvollen Inhaltsstoffe dieser Kohlart (Sulphoraphan > ein sekundärer Pflanzenstoff, der u.a. krebshemmende Wirkung hat) signifikant.
Bereite währenddessen die Quinoa vor: Wasche sie in einem feinmaschigen Sieb mit heißem Wasser gut aus (um die Bitterstoffe aus der Schale auszuspülen) und bringe sie mit 2 Tassen Wasser zum Kochen. Nun ca. 15 Min. sanft köcheln und danach noch kurz quellen lassen.
Währenddessen den Brokkoli in Salzwasser bissfest kochen oder im Dampfgarer bzw. mit einem Dampfeinsatz im Topf bissfest dämpfen und den Tofu in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. Nach belieben würzen.
Für die Sauce das Cashewmus mit einer kleinen Schale mit wenig heißem Wasser verrühren, sodass eine dicke Sauce entsteht. Mit Pfeffer würzen und die Miso- bzw. Umeboshi-Paste sowie den Zitronensaft einrühren. (Ist die Sauce zu dick, ergänze noch etwas heißes Wasser. Ist sie zu dünn, kannst du sie kurz in einem Töpfchen aufkochen.)
Die Quinoa in einer Schale anrichten, den Brokkoli und den Tofu darauf verteilen. Mit der Sauce übergießen und mit geröstetem Sesam bestreut servieren.
Wirkung:
Quinoa zählt in der TCM zu den Bitter-Nahrungsmitteln. Sie ist glutenfrei und enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren sowie Magnesium, Zink und Eisen. Quinoa nährt Qi & Blut und wird daher als regelmäßige Zutat des Speiseplans empfohlen - v.a. bei Schwäche und Müdigkeit, da sie auch die Regeneration und den Muskelaufbau unterstützt.
