Polenta-Apfel-Schnitten 

Zutaten:

  • 1 Tasse            Polenta
  • 2 Tassen         Wasser
  • 1                      Apfel (kann auch gerne eine Birne sein)
  • 1 EL                 Agavendicksaft
  • 2 EL                geriebene Haselnüsse
  • 2 EL                geriebene Kokosflocken
  • etwas              getrocknete, geriebene Orangenschale (wenn nicht vorhanden, frisch
  • geriebene Orangenschale)
  • etwas              Zimt und Kardamom (fein gerieben)
  • 1 Miniprise       Salz
  • 1 Spritzer        Orangensaft
  • 1 Prise             Kurkumapulver

           

Zubereitung:

Wasser aufkochen, Hitze reduzieren und langsam unter ständigem Rühren die Polenta einrieseln lassen. Den fein geriebenen Apfel, Agavendicksaft, Zimt, Kardamom und Orangenschale hinzufügen und gut unterrühren. Auf ganz kleiner Flamme etwa 15 Minuten köcheln und immer wieder umrühren. Gegen Mitte der Kochzeit eine ganz kleine Prise Salz, etwas Orangensaft, Kurkumapulver und die geriebenen Nüsse sowie die Kokosflocken einrühren.

Die Masse ca. 1 cm hoch auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder in eine mit Butter eingefettete Auflaufform streichen. Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und danach in schmale Schnitten schneiden oder mit Förmchen Figuren ausstechen.

Will man die Schnitten möglichst rasch essen bzw. zum Mitnehmen verpacken, muss man sie im vorgeheizten Rohr bei 160°C einige Minuten backen, damit sie eine festere Konsistenz bekommen (sollen aber nicht zu braun werden, denn dann trocknen sie zu sehr aus). Vor dem Schneiden kurz überkühlen lassen.

 

Tipp:

Dieses Rezept lässt sich auch ganz einfach in eine pikante Variation umwandeln. Hierfür verwendet man statt dem Apfel zwei mittelgroße Karotten und lässt Agavendicksaft, Kokosflocken, Kardamom und Orangenschale weg. Stattdessen kann man nach Belieben Kräuter ergänzen und etwas stärker salzen.

 

Wirkung

Polenta und Äpfel werden gleichermaßen dem Erdelement zugeordnet. Diese Schnitten erfreuen daher in besonderem Maße Milz und Magen, sorgen für ein wohliges Gefühl und befriedigen Süßgelüste. Die leicht befeuchtende Wirkung der Polenta wird durch die trocknenden Gewürze und die Orangenschale wunderbar ausgeglichen.

Sommerlicher Blattspinat mit Marillen

Zutaten (für 4 Personen):

  • 700g frischer Blattspinat
  • 2 reife Marillen
  • 1 Schalotte oder 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 EL Kokosmilch
  • Galgant
  • Salz
  • etwas Zitronensaft
  • optional: geröstete Pinienkerne

 

Zubereitung:

Den Spinat waschen und nötigenfalls die groben Stiele entfernen. Nun einige Minuten in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser blanchieren. Abseihen und zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne die fein gehackte Zwiebel im Kokosöl leicht anschwitzen und danach die klein geschnittenen Marillen ergänzen und zirka 1 Minute mitbraten. Nun den blanchierten Spinat dazu und mit Galgant, etwas Salz und Zitronensaft würzen. Mit der Kokosmilch angießen, durchrühren und am Teller anrichten.  

Perfekt dazu: Reis und (wie hier auf dem Bild) gebratene Pilze

 

Wirkung:

Spinat stärkt das Blut und die Säfte. Bei heißen Temperaturen schützt er daher effizient vor Austrocknung. In Kombination mit dem leicht kühlend wirkenden Reis und den gebratenen Kräuterseitlingen ist dieses Gericht der perfekte Lunch für sommerliche Tage.

Geratene Rinderleber auf Mangold-Salat

Zutaten (für 4 Personen):

  • 500 g         Rinderleber
  • 500g          junger Mangold
  • 1                Apfel
  • 1 EL            Butterschmalz
  • etwas         Pfeffer
  • wenig         Salz

Für die Marinade:

  • 6 EL           Olivenöl
  • 1 TL            Dijon-Senf
  • etwas         Salz
  •                   Saft einer halben Zitrone
  • 4 EL           hochwertiger Weinessig    

Zubereitung

Den Mangold waschen und die groben Enden der Stiele entfernen. In einem großen Topf Wasser mit etwas Salz aufkochen und den Mangold darin kurz blanchieren. In einem Sieb gut abtropfen lassen und danach auf einem Teller arrangieren und mit der Marinade gut beträufeln. 

Parallel die Rinderleber waschen, gut trocken tupfen und etwas pfeffern. Den Apfel in feine Scheiben schneiden und das Gehäuse vorsichtig entfernen. Nun beides (Leber u Apfel) in schmale Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz bei guter Hitze kurz braten, bis Leber- und Apfel-Stücke leicht angebräunt sind. Wenden und auf der zweiten Seite ebenfalls kurz braten. Die gebratenen Leberstücke nun auch leicht salzen.

Leber und Apfel auf dem Salat-Bett anrichten.

 

Wirkung

Leber ist besser als jedes andere Nahrungsmittel geeignet, um den Blutaufbau zu unterstützen. Wichtig ist jedoch, auf die Qualität zu achten, da Innereien besonders belastet sind, wenn Tiere nicht artgerecht gehalten oder geschlachtet werden.

Müsliriegel

Zutaten:

  • 200 g Trockenfrüchte (Datteln, Rosinen, Marillen, Zwetschken, … - nach Geschmack)
  • 1 Apfel
  • 1 Banane 
  • 200 g Getreideflocken (Hafer, Hirse, Reis - nach Belieben; oder auch gemischt)
  • 100 g Amaranth gepufft
  • 80 g Kokosflocken
  • 80 g gehackte Mandeln
  • 50g gerösteter Sesam
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Weinsteinbackpulver
  • 6 - 7 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Prise Vanillepulver
  • etwas Zimt
  • etwas Kardamom
  • etwas getrocknete, geriebene Orangenschale  
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 Prise Kurkuma

Zubereitung

Den Apfel fein reiben, die Banane zerdrücken, Trockenfrüchte fein hacken und alles mit den restlichen Zutaten gut verkneten. Fühlt sich die Masse zu trocken an, etwas Wasser hinzufügen. 

Nun die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, glatt streichen und leicht zusammen drücken, sodass der Teig etwa 1 cm hoch ist. Im vorgeheizten Rohr bei 160 - 180°C etwa 20-25 Minuten backen. Immer wieder kontrollieren, ob die Masse nicht zu braun wird und gegebenenfalls die Hitze reduzieren. 

Die fertig gebackene Masse leicht überkühlen lassen und in schmale Riegel schneiden. Wer es gerne besonders knusprig hat, kann die Riegeln nun nochmal ein paar Minuten nachbacken.

Detox-Suppe - oder Mangold-Kräuter-Süppchen

Zutaten (für ca. 2 Liter):

  • 200g Mangold (Blätter und Stiele)
  • 200g beliebige frische Kräuter (ideal sind frische Wiesenkräuter, wie Gundelrebe, Löwenzahn, Vogelmiere und junge Brennnesselblätter - das Sammeln setzt allerdings botanische Kenntnisse voraus)
  • 2 mittelgroße Kartoffel (damit das Ganze etwas sämiger wird; alternativ kann man auch 1 gehäuften TL Kuzu verwenden, den man vorab in KALTEM Wasser auflöst)
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TLGalgant (wer es gerne schärfer mag, ergänzt noch etwas Chili)
  • etwas Salz
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 TL Kurkuma                   
  • 1 Prise Bockshornkleesamen
  • 2 EL Olivenöl

Wenn vorhanden - frische Gänseblümchen als Garnierung (ansonsten gehackte Kräuter verwenden)

 

Zubereitung:

In einem großen Topf das Olivenöl erwärmen und darin die gehackten Zwiebeln andünsten (sie sollen aber nicht braun werden). 

Mit heißem Wasser aufgießen und den grob zerkleinerten Mangold, die klein-würfelig geschnittenen Kartoffel sowie die grob gehackten Kräuter dazu geben.

Mit Galgant (und nach Belieben auch mit Chili) würzen und einige Minuten zugedeckt bei geringer Hitze köcheln. Nun etwas salzen und den Zitronensaft ergänzen. Gut umrühren und zum Schluss mit Kurkuma und Bockshornklee würzen und zugedeckt weitere 20 Minuten köcheln.

Die fertige Suppe pürieren und mit den Gänseblümchen dekorieren.

 

 

Wirkung:

Diese Suppe aus Mangold und frischen, grünen Kräutern ist ein wahrer Leber-Schmeichler. V.a. Wildkräuter sind reich an Vitaminen, Mineralien und Bitterstoffen, die den Organismus tonisieren und zugleich den Stoffwechsel anregen und somit Entgiftungsprozesse fördern.

Lieblings-Gnocchi

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Kartoffel
  • 200 g Süßkartoffel
  • 150 g Dinkelvollmehl
  • 30 g Dinkelgrieß 
  • 1 Eidotter
  • etwas Pfeffer und Muskat
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Die Kartoffel und die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen und danach leicht auskühlen lassen. Mit einem Stampfer zerdrücken oder durch eine Presse drücken und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche verteilen. Mit dem Eidotter, dem Mehl und dem Grieß, etwas Pfeffer, einer guten Prise Muskat, dem Salz und einem kleinen Spritzer Zitronensaft vermengen und zu einem weichen Teig kneten. (Fühlt sich der Teig zu weich an, noch etwas Mehl und / oder Grieß untermengen. Die Konsistenz ist stark von der Kartoffelsorte abhängig.)

Idealerweise lässt man den Teig nun etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten. 

Danach aus dem Teig drei oder vier dünne Rollen formen und jeweils 2-3 cm lange Stücke abschneiden. Diese auf einer bemehlten Fläche zu rundlichen Gnocchi formen. (Reismehl eignet sich bei klebrigem Teig besonders gut als Auflage für die Arbeitsfläche.)

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die Gnocchi auf zwei Etappen in das kochende Wasser werfen und vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren, damit sie nicht ab Boden festkleben. Die Hitze reduzieren und die Gnocchi 2-3 Minuten ziehen lassen. Wenn sie alle an die Oberfläche gekommen sind, mit einer Siebkelle herausschöpfen und gut abtropfen lassen. Die ersten Gnocchi warm stellen bis die zweite Partie fertig ist und anschließend mit Salbei-Butter und Parmesan servieren. 

Schmecken auch wunderbar mit Tomatensauce oder Nuss-Pesto.

 

 

Klebreisbällchen mit Bohnenmus

Zutaten (für ca. 20 Bällchen):

Für die Bällchen:

  • 200 g Klebreismehl (gibts in jeden Asia-Laden)
  • 40g Kokosblütenzucker (oder auch Rohrohrzucker)
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • Etwas Klebreismehl extra zum Wälzen (man kann die fertigen Bällchen aber auch in geröstetem Sesam oder Kokosraspeln wälzen)

Für die Fülle:

  • 30 g Azuki-Bohnen (über Nacht eingeweicht!)
  • 30 g Agavendicksaft
  • 1 EL Schlagobers
  • 1 Prise Vanille-Pulver
  • 1 Prise Kardamom (fein gerieben)
  • etwas Zitronenschale (gerieben)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Bitterkakao      

Zubereitung:

Die Azukibohnen über Nacht einweichen. Vor dem Weiterverarbeiten das Einweichwasser wegschütten, die Bohnen waschen und mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Rund eine Stunde weichkochen und danach pürieren. Die feine Paste mit dem Agavendicksaft verrühren und nach und nach Vanille, Kardamom, Zitronenschale, Salz, Zitronensaft und Bitterkakao untermengen.

Nun den Teig für die Bällchen anrühren. Dazu einfach in einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker mischen und nach und nach das lauwarme Wasser unterrühren bis ein geschmeidiger aber fester Teig entsteht. Den Teig in etwa 20 gleichgroße Portionen teilen und jeweils zu kleinen Kugeln formen. Diese Kugeln in der Handfläche plätten und an den Rändern relativ stark zusammendrücken. Mit einem halben Teelöffel der Bohnenpaste füllen, vorsichtig zusammendrücken und Küglechen formen. (Der Teig lässt sich leichter verarbeiten, wenn man die Hände leicht einölt – am besten mit einem geschmacksneutralen Öl, wie Sonnenblume.)

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Bällchen vorsichtig ins simmernde Wasser werfen. Mit einem Kochlöffel ganz sanft umrühren, damit die Bällchen nicht am Boden anhocken. Nach etwa 9 Minuten steigen die Bällchen auf. Dann kann man sie mit einem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen. Nun auf eine mit Klebreismehl (oder geröstetem Sesam bzw. Kokosraspel) bestreute Klarsichtfolie legen und vorsichtig darin wälzen.

 

Die Bällchen schmecken besonders gut mit Obstmus und/oder Kokosmilch. Oder einfach so, wie sie sind! Und wenn euch von der Fülle etwas übrigbleibt, könnt ihr ja versuchen, es dem Rest der Familie als „Nutella“ zu verkaufen ;)

 

Wirkung

Klebreis gehört unter sämtlichen Reissorten zu den Wärmsten. Er tonisiert daher besonders gut Milz und Magen und stärkt somit unsere Mitte und unseren Verdauungstrakt. Die Azukibohnen-Fülle macht das Dessert zu einem wahren Nieren-Tonikum. Azukibohnen nähren dabei besonders das Yin und die Körpersäfte. 

Reis-Congée mit Mangold und Pilzen

Zutaten (für 4 Personen):

  • 200g Rundkorn-Naturreis (für weniger Geduldige: Basmatireis)
  • 1 EL Wakame-Algen (zerschnitten und in einem Einmalfilter verschlossen)
  • 1Messersp. Kurkuma (oder ein kleines Stück frische Kurkumawurzel)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bund Mangold
  • 200g Shiitake-Pilze
  • 1 Schalotte             
  • 1 Hand Rosinen
  • etwas Sesam (geröstet)
  • etwas Tamari oder Sojasauce
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Reis waschen und über Nacht in viel kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Zag abseihen und in ca. 1,2 L kaltem Wasser mit Algen und Kurkuma aufkochen (Verhältnis Reis : Wasser = 1 : 10)

Halb zugedeckt auf kleiner Flamme in einem großen Topf (schäumt leicht über) mindestens 2 Stunden (besser bis zu 4 Stunden) köcheln lassen. Nach einer Stunde immer wieder mal umrühren und eventuell etwas heißes Wasser nachgießen, sollte schon zu viel verdunstet sein und der Reis beginnen sich am Topfboden anzulegen. Danach den Filter mit den Algen entfernen.

Wer es etwas eiliger hat, verwendet Basmati-Reis und kocht diesen für etwa eine Stunde in der 5-fachen Wassermenge.

Kurz vor Ende der Kochzeit des Reises die Schalotte fein hacken und im Olivenöl leicht anschwitzen. Die etwas zerkleinerten Shiitakepilze ergänzen und gut durchrösten. Nun auch den in feine Streifen geschnittenen Mangold ergänzen. Mit Pfeffer, Tamari und Zitronensaft würzen und mit ganz wenig Wasser aufgießen. Die Rosinen dazu geben und einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

Das fertige Reis-Congée in Schalen füllen und das geschmorte Gemüse darauf verteilen. Mit geröstetem Sesam bestreut und etwas Olivenöl beträufelt servieren.

        

Tipp: Ungewürztes Congee kann als Basis für pikante oder süße Variationen in Schraubgläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden:

 

Wirkung:

Reis Congée ist das perfekte Detox-Gericht. Die ausleitende und reinigende Wirkung des Reises betrifft in erster Linie den Darm und wirkt somit sehr positiv auf die Haut. Durch das extrem lange Kochen wird der Reis besonders leicht verdaulich und spendet dem Körper extra viel Energie. In der Kombination mit den ebenfalls entgiftenden Pilzen und dem grünen Gemüse entsteht ein wunderbares Frühlings-Detox-Gericht, das die Leber positiv stimuliert und zum Entgiften anregt. 

Azukibohnen-Törtchen

Zutaten:

(für ca. 8 Portionen)

  • 80 g                Azukibohnen (über Nacht eingeweicht!)
  • 50 g                Dinkel-Grieß
  • 2 EL                 Butter
  • 50 g                 Agavendicksaft
  • 5 EL                 Hafer-Obers (oder Schlagobers)
  • 1 Prise             Vanille-Pulver (oder das Mark einer halben Vanille-Stange)
  • 1 gute Prise     Kardamom (fein gerieben)
  • ½ TL                Zitronenschale (gerieben)
  • 1 Prise              Salz
  • 1 Spritzer         Orangensaft
  • ½ TL                 Bitterkakao
  • 1 Packung        fertigen Blätterteig

 

Zubereitung:

Die Azukibohnen unbedingt über Nacht einweichen. Vor dem Weiterverarbeiten das Einweichwasser wegschütten, die Bohnen waschen und mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Rund 50 Minuten weichkochen und danach pürieren.

Nun die Butter in einem Topf schmelzen und den Dinkelgrieß darin anrösten. Nach kurzer Zeit den Agavendicksaft, das Hafer-Obers (oder Schlagobers), das Bohnenmus und die Vanille einrühren. Nach und nach Kardamom, Zitronenschale, Salz, Orangensaft und Bitterkakao ergänzen und alles gut vermengen.

Das Backrohr auf 180°C vorheizen und 8 kleine Förmchen oder 8-10 Vertiefungen in einem Muffin-Blech mit Butter ausstreichen und mit dem fertigen Blätterteig auskleiden (ausreichend Teig für die Deckel aufheben oder die Teigstücke so große schneiden, dass man in den Formen kleine Päckchen daraus machen kann). Die Bohnenmasse in die Teigschüsserl füllen und mit einer Scheibe des Teigs bedecken bzw. die Packerl oben zusammendrücken.

Rund 30-40 Minuten backen, bis der Teig leicht anbräunt.

 

 

Wirkung: Azukibohnen sind ein wahres Nieren-Tonikum. Sie nähren das Yin und die Körpersäfte. In Kombination mit dem Dinkel stärken diese Törtchen auch besonders das Blut. Eine wohltuende Nascherei in Zeiten besonderer Anstrengung und Auszehrung.

Energie-Kügelchen

Zutaten (für ca. 35 Kügelchen): 

  • 250 g               getrocknete Datteln
  • 2 EL                 Mandelmus
  • 2 EL                 schwarzer Sesam (gemörsert)
  • eine Prise         Zimt
  • eine Prise         Kardamom
  • 1/2 TL              fein geriebener Ingwer
  • eine Prise          Salz
  • 1 TL                 Zitronensaft
  • 3 EL                 Whiskey
  • 1 TL                 Bitterkakao
  •                        Koksflocken, gerösteter Sesam und/oder Bitterkakao (zum Wälzen)

 

Zubereitung: 

Datteln ca. 1 Stunde in lauwarmem Wasser einweichen. Danach entkernen und sehr fein hacken. Die übrigen Zutaten beifügen, gut durchmengen und kleine Kugeln formen (Hände dazwischen immer wieder mit Wasser befeuchten). Die Kügelchen zum Schluss in Koksflocken, geröstetem Sesam und/oder Bitterkakao wälzen.

 

Wirkung: 

Datteln bauen Blut und Säfte auf. Sie stärken außerdem die Mitte (Milz und Magen) und wirken besonders positiv auf das Lungen-Qi. 

Sesam ist ein wahres Nieren-Qi-Tonik (schwarzer Sesam hat einen noch stärkeren Nieren-Bezug). 

Bei kraftlosem, trockenem Husten (wie er im Winter aufgrund der Heizungsluft oder nach einer längeren Bronchitis sehr oft vorkommt) wirkt dieses Dateikonfekt wahre Wunder.