Grünkern Congée mit Kräuterseitlingen

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Zutaten (für 4-6 Protionen):

  • 1 Tasse           Grünkern

  • 1 EL                 Wakame-Algen (zerschnitten und in einem Einmalfilter verschlossen)

  • 1Messersp.     Kurkuma (oder ein kleines Stück frische Kurkumawurzel)

  • 1 Prise             Salz

  • 300g                Kräuterseitlinge

  • ½ Bund           Petersilie (und/oder Dille)

  •                         Pfeffer

  •                         Meersalz

  • 1 EL                 Zitronensaft

  • 3 EL                 Olivenöl          

  • 1 TL                 Tahin (Sesam-Mus)

  • ½                     Bio-Zitrone > Schale und Saft

  •                         Pfeffer

  •                         Meersalz

  • etwas             Tamari oder Sojasauce

 

Zubereitung:

Grünkern waschen und idealerweise über Nacht in viel kaltem Wasser (etwa 6-10 Tassen) einweichen (ist kein Muss, verkürzt aber die Kochzeit). Am nächsten Tag im Einweichwasser zum Kochen bringen und die Algen sowie die Kurkumawurzel (bzw. das Pulver) hinzufügen.

Halb zugedeckt auf kleiner Flamme in einem großen Topf (schäumt leicht über) mindestens 2 Stunden (besser bis zu 4 Stunden) köcheln. Nach einer Stunde immer wieder umrühren und eventuell etwas heißes Wasser nachgießen, sollte schon zu viel verdunstet sein und der Grünkern beginnen, sich am Topfboden anzulegen.

Gegen Ende der Kochzeit den Filter mit den Algen entfernen und ein wenig Salz beifügen.

Parallel dazu die Pilze, wenn nötig, zerkleinern (größere Baby-Seitlinge halbieren bzw. große Seitlinge in etwa 4mm breite Scheiben schneiden). In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Pilze darin anrösten. Nach kurzer Zeit mit Pfeffer, Salz und 1 EL Zitronensaft würzen und noch etwas durchziehen lassen.

Währenddessen für die Sauce in einer Tasse 3 EL Olivenöl mit 1 TL Tahin verrühren. Etwas Pfeffer, die Schale einer halben, gut gewaschenen Bio-Zitrone, Salz, etwas Sojasauce (oder Tamari) und den Saft der halben Zitrone beifügen und nochmals gut verrühren.

 Das fertige Congée in Schälchen füllen, jeweils 3-4 TL der Sauce darüber verteilen und mit den Pilzen und ein wenig frischen, gehackten Kräutern anrichten. Wer möchte, kann für die Optik und den zusätzlichen Vitamin-C-Kick, auch noch ein paar rohe Paprika-Würfel darüber verteilen.

Tipp:               

Ungewürztes Congee kann als Basis für pikante oder süße Variationen in Schraubgläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wirkung:

Getreide- oder Reis-Congée ist das perfekte Detox-Gericht. Durch das extrem lange Kochen wird das Getreide besonders leicht verdaulich und spendet dem Körper extra viel Energie. In der Kombination mit den ebenfalls entgiftenden Pilzen entsteht ein wunderbares Frühlings-Detox-Gericht, das die Leber positiv stimuliert, stärkt und zum Entgiften anregt.

 Grünkern hat einen besonders starken Bezug zur Leber und wirkt daher auch sehr positiv auf unser Blut. Bei niedrigem Blutdruck und Blutmangel ist er daher sehr empfehlenswert.

Rote Rüben Gnocchi

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Zutaten für 6 Personen:

  • 3-4 mittelgroße Rote Rüben

  • 1 Ei

  • 200g Ricotta

  • 60g Parmesan

  • 220g Dinkelmehl (+ etwas zusätzliches Mehl zum Wälzen)

  • etwas Pfeffer und Muskat

  • 1/2 TL Salz

  • 1 kl. Spritzer Zitronensaft

  • etwas Kurkumapulver

  • 4 Stängel frische Dille oder etwas frischer Schnittlauch

Zubereitung:

Die Roten Rüben waschen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C etwa eine Stunde backen (bis sie sich leicht anstechen lassen). Danach etwas auskühlen lassen und anschließend schälen.

Den Parmesan fein reiben und mit dem Ei, Ricotta, Pfeffer, Muskat, Salz und dem Zitronensaft vermengen. Den Großteil der Roten Rüben (etwa 300g) fein reiben und ebenfalls unterrühren. Nun auch das Mehl gut einarbeiten. Die restlichen Roten Rüben klein würfeln und vorerst beiseite stellen.

Das zusätzliche Mehl in eine flache Schale geben und aus dem Teig mit einem kleinen Löffel in der Hand die Gnocchi formen, beidseitig leicht ins Mehl drücken und auf einer leicht bemehlten Fläche auflegen.

Inzwischen in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die Gnocchi auf mehrere Etappen ins siedende (nicht zu stark kochende) Wasser werfen und vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren, damit sie nicht ab Boden festkleben. Die Gnocchi 2-3 Minuten ziehen lassen und wenn sie an die Oberfläche gekommen sind, mit einer Siebkelle herausschöpfen und gut abtropfen lassen.

Die übrigen Rote Rüben-Würfel nun in etwas zerlassener Butter aufwärmen und eventuell auch die Gnocchi nochmals kurz in der Pfanne mitbraten. Mit frischen Kräutern servieren.

Wirkung:

Rote Rüben stärken die Mitte und unterstützen die Blutproduktion. Insgesamt ist es ein sehr reichhaltiges, nährendes und leicht befeuchtendes Gericht, das bei großer Nässeproblematik nicht allzu oft gegessen werden sollte.

Schweinsfilet mit Fenchel und Orangen

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1-2 Schweinefilets (je nach Größe und Hunger)

  • 1 große         Fenchelknolle

  • 1                     Bio-Orange

  • 6 Scheiben  Speck oder Prosciutto

  • 2                     Knoblauchzehen (geschält)

  • ½ TL               Fenchelsamen                      

  • Pfeffer

  • Meersalz

  • ½                    Zitrone (Schale und Saft)

  • Olivenöl

     

Zubereitung:

Die Schweinefilets mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Den Fenchel halbieren und vom Strunk befreien. Danach in etwa 5 mm breite Streifen schneiden. Die Orange schälen und das Fruchtfleisch ebenfalls in 5 mm-Scheiben schneiden.

Das Fleisch mit wenig Pfeffer und Salz würzen und in die Prosciutto-Scheiben einwickeln. Etwas Olivenöl in einer Auflaufform verteilen, das Fleisch in die Form legen und den Fenchel sowie die Orangen gleichmäßig darüber und darunter verteilen.

Die Fenchelsamen in einem Mörser sanft quetschen und in 3 EL Olivenöl mit etwas abgeriebener Zitronenschale und Zitronensaft verrühren. Die Ölmischung über dem Fleisch und dem Gemüse verteilen und die beiden Knoblauchzehen ergänzen (für etwas intensiveren Geschmack kann man sie vorher mit der Fläche eines Messers quetschen oder in feine Scheiben schneiden).

Die Auflaufform mit einem Bogen Backpapier abdecken (dafür das Papier an den Ecken leicht zusammenknüllen und in die Auflaufform stecken) und ins vorgeheizte Rohr (mit 220°C) schieben. Nach etwa 15 Minuten das Papier entfernen und das Fleisch weitere 15 Minuten braten.

 Vor dem Aufschneiden sollte man das Fleisch einige Minuten ruhen lassen. Danach die etwa 3-4 cm dicken Scheiben auf dem geschmorten Orangen-Fenchel anrichten.

Wirkung:

Bei innerer Nässe und Tendenz zu Verschleimung ist Schweinefleisch nicht gut geeignet. Es wird daher in der TCM in unseren Breiten eher selten empfohlen. Bei Yin-Mangel und starken Trockenheitssymptomen (trockener Haut, trockenem Mund und Rachen, trockenem Husten...) ist es aufgrund seiner befeuchtenden Wirkung wiederum sehr hilfreich. Auch stillenden Müttern, wird hochwertiges Schweinefleisch empfohlen, um die Milchproduktion anzukurbeln.

 

Zimt-Faschiertes mit Kraut

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 300 g             Rinderfaschiertes

  • 1                      Weißkraut (klein)

  • 1                      Zwiebel

  •                         Olivenöl

  • Zimt

  • Pfeffer

  • Paprikapulver

  • etwas              frischer Ingwer (fein gerieben)

  • Salz

  • 1 TL                  Zitronensaft

  • etwas frische Petersilie (zum Garnieren)

 

Zubereitung:

In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und das Faschierte anbraten. Die klein geschnittene Zwiebel mitbraten und mit reichlich Zimt würzen. Zusätzlich Pfeffer, Paprika und Ingwer beifügen, salzen und den Zitronensaft ergänzen.

Das in schmale Streifen geschnittene Kraut gut unterrühren und bei geschlossenem Deckel gute 20 Minuten weich garen.

Bei Bedarf nochmals mit Zimt, Pfeffer und Salz abschmecken und mit gehackter Petersilie, Reis oder Polenta servieren.

Wirkung:       

Dieses herrliche Wintergericht wirkt nährend und erwärmend. Es ist ideal bei feuchter Kälte, Erschöpfung und Abwehrschwäche.

         

Szegediner Wels

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g            Wels-Filets

  • 1                    Spitzkraut

  • 1                    Apfel (säuerlich)

  • 1                   Schalotte

  • 500 ml          Gemüsebrühe

  • 2 EL               Butterschmalz

  • etwas            Pfeffer

  • 1 TL               Paprika (edelsüß)

  • 2 EL               Tomatenmark

  • 2                   Lorbeerblätter

  •                      Meersalz

  • ½                  Saft einer halben Zitrone

  • etwas            Kurkuma Pulver

  • 4 EL               Apfelbalsam- oder Himbeer-Essig

  • 200 ml          Hafer-Cuisine

 

Zubereitung:

Die Fischfilets waschen, trocken tupfen und halbieren. Die Schalotte schälen und fein hacken. Das Kraut vom Strunk befreien, vierteln und in feine Streifen schneiden. Den Apfel schälen und grob reiben. Alles vorab beiseitestellen.

In einem großen Topf (am besten in einem Schmortopf) das Butterschmalz erhitzen und die fein gehackte Schalotte anbraten. Wenn die Schalotte beginnt ganz leicht anzubräunen, das Tomatenmark und das Paprikapulver unterrühren und kurz mitbraten. Wenig später das Kraut ergänzen, ordentlich durchrühren und mit der Suppe aufgießen. Nun die Lorbeerblätter ergänzen und bei geschlossenem Deckel bei reduzierter Hitze etwa 30 Minuten schmoren.

Danach den Essig unterrühren und die Fischstücke sowie den geriebenen Apfel auf dem Kraut verteilen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft würzen und das Ganze bei geschlossenem Deckel weitere 15-20 Minuten schmoren.

Zum Schluss die Fischstücke kurz herausnehmen, das Kraut mit Kurkuma Pulver und Hafer Cuisine vermischen, den Fisch wieder dazu geben und nochmals kurz aufkochen lassen.

 Alles zusammen auf 4 Tellern anrichten und mit etwas frischer Dille garnieren.

Ideale Zuspeise sind gekochte Kartoffel.

 

Wärmendes Rehragout

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g Reh-Schulter oder -Schlögel

  • 2-3 Karotten

  • 1 Petersilienwurzel

  • 1 kl. Stück Sellerie

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauch-Zehen

  • 8 Wacholderbeeren

  • 2 Rosmarin-Zweige

  • 1 Bohnenkraut-Zweig oder 1/2 TL gerebeltes Bohnenkraut

  • 5 Stängel Petersilie

  • 3 EL Butterschmalz

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 EL Dijon-Senf

  • 2 EL Preiselbeerkompott

  • 400 ml Rotwein

  • 1 Schuss Gin

  • 300 ml Gemüse-Brühe

  • 100 ml Schlagobers

  • 1-2 TL Kuzu

Zubereitung:

Das Fleisch würfeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten.

Nach etwa 1 Minute das geputzte und ganz klein gewürfelte Gemüse sowie die fein gehackte Zwiebel und den geschälten Knoblauch ergänzen und 5 Minuten lang bei großer Hitze mitbraten.

Wacholderbeeren, Preiselbeeren, Tomatenmark, Senf, Bohnenkraut und Rosmarin dazugeben und kurz mitrösten.

Nun mit Rotwein, Gin und Suppe aufgießen und rund 20 Minuten bei guter Hitze einreduzieren. Danach das Schlagobers ergänzen und bei reduzierter Hitze zugedeckt noch ca. 1 Stunden garen.

Gegen Ende der Garzeit den Kuzu in etwas kalter Suppe oder wenig kaltem Wasser auflösen und in die Sauce einrühren. Nun auch die gehackte Petersilie untermengen und nochmals ein paar Minuten köcheln.

Rotkraut und Dinkel-Spätzle sind eine ideale Ergänzung.

Wirkung
Dieses Wildgericht ist ein wahrer Seelenwärmer. Wie jedes Wild, stärkt Rehfleisch das Nieren-Yang. Es ist also ideal bei Kälte und Schwäche im unteren Rücken, kalten Füßen, schwacher Verdauungskraft oder genereller Erschöpfung.

Geschmorter Radicchio mit Pilzen

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 2-3                         Radicchio (je nach Größe)

  • 6 EL         Olivenöl

  • 1-2 EL                     Rosmarin-Nadeln (getrocknet)

  • 1                             Zitrone (Saft und Schale)

  •                                Meersalz

  • Bockshornklee

  • etwas                     Balsamico

  • 1 Hand                   gehackte, geröstete Mandeln

 

Zubereitung:

Den Radicchio je nach Größe halbieren oder vierteln und ganz kurz (etwa eine Minute) in einem großen Topf mit kochendem, leicht gesalzenem Wasser blanchieren. Danach herausnehmen und abtropfen lassen.

Nun die Rosmarinnadeln im Mörser gut zerstoßen und daraus zusammen mit der Zitronenschale, dem Zitronensaft, etwas Meersalz und dem Olivenöl eine aromatische Marinade mischen.

Die Radicchio-Hälften in eine feuerfeste Form geben, großzügig mit dem Rosmarin-Zitronen-Öl beträufeln und im vorgeheizten Rohr bei 180°C etwa 30 Minuten schmoren.

In der Zwischenzeit die Shiitake-Pilze oder Kräuterseitlinge in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit wenig Olivenöl anbraten.

Den fertigen Radicchio mit etwas Bockshornklee und einem Mini-Spritzer hochwertigem Balsamico abschmecken und mit den Pilzen und den gerösteten Mandeln servieren.  

Ideal schmeckt dazu Reis, Quinoa oder Amaranth.

 

 

Wirkung: 

Die Bitterstoffe des Radicchio wirken absenkend, leicht trocknend und entzündungshemmend. Radicchio unterstützt neben Herz und Dünndarm auch Leber und Gallenblase, er wirkt entgiftend und fördert den gesamten Verdauungsprozess.

In Kombination mit den Pilzen, die ebenfalls entgiftend wirken und unerwünschte Nässe aus dem Körper ausleiten helfen, wird daraus ein perfektes herbstliches Detox-Gericht.

 

Mung-Bohnen-Dhal

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 150 g                          Mung-Bohnen (geschält)
  • 1 kleine                        Zucchini
  • ½                                 Aubergine (Melanzani)
  • 1-2                              Karotten                     
  • 1 kleine                       rote Zwiebel
  • 2 EL                             Kokosöl oder Ghee
  • 125 ml                        Kokosmilch
  • ½ TL                            Kurkuma-Pulver
  • ¼ TL                            Koriandersamen (fein gemörsert)
  • ¼ TL                            Schwarzkümmel (gemörsert)
  • etwas                          Kardamom
  • 1 TL                             Senfsamen
  • etwas                          Pfeffer oder Chili (wer es gerne etwas schärfer hat)
  • 1                                 Bio-Limette (schale und Saft)
  • ½ TL                            Meersalz
  • 1 kl. Bund                    frischer Koriander

 

Zubereitung:

Die geschälten Mung-Bohnen in einem Sieb mit kaltem Wasser gut waschen und beiseitestellen. (Die geschälten, halbierten Bohnen haben den Vorteil, dass man sie nicht mehr Einweichen muss und sie daher sehr rasch zubereitet werden können.)

Die Karotten schälen und klein würfeln. Zucchini und Aubergine ebenfalls würfelig schneiden, wobei diese etwas größer als die Karottenwürfel sein sollen.

Ghee oder Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen und Kurkuma, Koriandersamen, Schwarzkümmel, Kardamom, Senfsamen und Chili (oder Pfeffer) unter ständigem Rühren eine Minute lang anrösten. Danach zuerst die fein gehackte Zwiebel sowie die Hälfte der fein geriebenen Limetten-Schale und etwas später die Gemüsewürfel und die Mung-Bohnen ergänzen und kurze Zeit mitrösten.

Das Ganze mit rund 250 ml Wasser und der Kokosmilch ablöschen, die Hitze reduzieren und etwas 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren und mit Limettensaft und Salz abschmecken.

Mit grob gehacktem Koriandergrün und dem restlichen Limettenschalen-Abrieb bestreut servieren.

 

 

Tipps:

Als Zuspeise eignet sich Reis oder Fladenbrot. Im Sommer – oder wenn innere Nässe kein Thema ist – kann man das Dhal mit einem Löffel Joghurt garnieren.

 

 

Wirkung:

Mungbohnen sind reich an Eiweiß und essentiellen Aminosäuren. Sie sind ideal geeignet, um den Körper zu entgiften und von übermäßiger Nässe zu befreien. Mungbohnen stärken dabei Leber, Magen, Niere und Darm gleichermaßen. Sie können auch gut bei fiebrigen Erkrankungen eingesetzt werden, da sie auch Hitze ausleiten.

 

 

 

Amarant-Reis-Frühstück mit Kompott und karamellisierten Nüssen

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1/2 kl. Tasse   Amarant
  • 1/2 kl. Tasse   Weißer Basmati-Reis
  • 2 kl. Tassen      Wasser
  • 1                      Pfirsich
  • 3                      Zwetschken
  • 1 Prise              Salz
  • 4 EL                  Kokosmilch oder Schlagobers
  • 1-2 TL              Rohrohzucker
  • je eine Prise     Kardamom, Zimt und Vanille 
  • etwas              geriebene Zitronenschale
  • 4 EL                 grob gehackte Walnüsse

 

Zubereitung:

Amarant und Reis in doppelter Menge Wasser zugedeckt etwa 20 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit das Obst entkernen und in Spalten schneiden. In einem kleinen Topf mit ganz wenig Wasser für einige Minuten köcheln und mit Vanille, Kardamom sowie der geriebenen Zitronenschale würzen.

Während das Obst und das Getreide kocht, eine kleine Pfanne erhitzen und darin die gehackten Walnüsse mit einem Löffel Rohrohrzucker und etwas Zimt anrösten.

Den gekochten Amarant-Reis in Schalen füllen, jeweils einen EL Kokosmilch oder Schlagobers sowie das Kompott darüber geben und zuletzt mit den karamellisierten Zimt-Nüssen bestreuen.

 

Wirkung:

Amarant ist als besonders kleines Korn hochkonzentriert an Energie. Das sogenannte Pseudo-Getreide ist reich an wichtigen Nährstoffen, allem voran Kalzium, und zugleich leicht verdaulich. Das winzige Power-Korn wirkt direkt auf die Nieren sowie auf Milz und Lunge und tonisiert Qi, Yin und Jing. Es stärkt Muskeln, Knochen, Zähne und wirkt positiv auf das Gehirn.

 Reis Ist aufgrund seiner reinigenden Wirkung zum Entgiften besonders gut geeignet. Er wirkt leicht kühlend und ausleitend.

Die Kombination der beiden Körner macht dieses Gericht besonders ausgewogen und reinigend, wie stärkend zugleich.

 

Linsen-Karotten-Dip

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Zutaten (für 2 Gläser):

  • 120 g                         rote Linsen
  • 140 g                         Karotten
  • etwas                          Bohnenkraut
  • 2 EL                            Olivenöl
  • 1 EL                            Tahin (Sesam-Paste)
  • ½ TL                            Koriander (gemörsert)
  • ½ TL                            Kreuzkümmel (gemörsert)
  • ½ TL                            geröstete Senfsamen (gemörsert)
  • etwas                          Chilipulver
  • 1-2 TL                         Meersalz
  • ½                                Bio-Zitrone
  •                                    frischer Koriander

 

 Zubereitung:

Die Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser waschen und einige Stunden einweichen. Danach mit etwas Bohnenkraut rund 15 Minuten kochen. 

Die Karotten schälen, grob zerkleinern und in leicht gesalzenem Wasser sehr weich kochen.

Nun die Linsen zusammen mit den Karotten in eine Küchenmaschine geben. Mit Olivenöl und Tahin vermengen und mit den Gewürzen, dem Meersalz und dem Saft einer halben Zitrone zusammen ganz fein pürieren. Mit gehacktem Koriander und gerösteten Senfsamen bestreut servieren.

 

Wirkung:

Linsen sind ein wichtiger Eiweißlieferant. Sie wirken ausleitend und entgiftend und stärken insbesondere die Nieren aber auch die Mitte.

Karotten stärken Qi und Blut, wirken positiv auf den Magen-Darm-Trakt und haben eine reinigende Wirkung. Durch ihre blutbildende Wirkung nährt die Karotte besonders die Augen und wird daher bei Nachtblindheit oder Trockenheits-symptomen empfohlen.