Pulpo mit Beluga-Linsen

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1                              Tintenfisch / Pulpo (ca. 600 g)

  • etwas                      Olivenöl und etwas Butterschmalz

  • 1 TL                          Zucker

  • ½ Stange                 Lauch

  • 1 Zweig Thymian

  • 1                               Lorbeerblatt

  • 1 TL                           Meersalz

  • 2                               Zitronen

  • 200 g                      Beluga- oder Puy-Linsen (idealerweise einige Stunden vor dem Kochen in kaltem Wasser einweichen und das Einweichwasser wegschütten)

  • etwas                       Bohnenkraut oder 1 Lorbeerblatt

  • 1 Scheibe               frischen Ingwer

  •                                 Salz

  • 1 Hand                    fische Korianderblätter (grob gehackt)

  • 1 Hand Rucola (grob zerkleinert)

 

Für die Marinade:

  • 3 EL                          Olivenöl

  • 1                              Schalotte

  • 1 TL                          Raz el-Hanout (oder ersatzweise scharfes Paprika-Pulver)

  • etwas                       Meersalz

  • 2 EL                          Balsamico- oder Sherry-Essig

  • 1 EL                          Zitronensaft

 

 Zubereitung:

In einem nicht allzu großen Topf reichlich Wasser mit einem TL Zucker, einem Lorbeerblatt, einer halben Lauchstange, einem Thymian-Zweig, 1 TL Salz und einer Zitronenscheibe zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Pulpo mit einer Küchenzange für einige Sekunden eintauchen und wieder herausnehmen. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis sich die Fangarme gut kräuseln. (Dies soll verhindern, dass sich die Haut beim Kochen ablöst.) Danach zugedeckt bei mäßiger Hitze weichkochen (je nach Größe etwa 30 - 45 Minuten). Den Pulpo herausnehmen und auskühlen lassen, den Sud wegschütten.

 Während der Pulpo auskühlt, die Linsen gut waschen (noch besser wäre es, sie vor dem Kochen einige Stunden in kaltem Wasser einzuweichen und das Einweichwasser danach wegzuschütten) und in einem Topf mit der doppelten Menge an Wasser, etwas Bohnenkraut (oder einem Lorbeerblatt) und einer Ingwerscheibe zum Kochen bringen und etwa 20 Minuten weichkochen. Erst gegen Ende der Kochzeit leicht salzen.

Für die Marinade alle Zutaten in der angegebenen Reihenfolge mischen und die noch warmen Linsen darin ein paar Minuten durchziehen lassen.

Währenddessen dem vollständig ausgekühlten Tintenfisch die Arme abtrennen (den Kopf wirft man leider weg) und in der Olivenöl-Butterschmalz-Mischung schön kross braten.

Auf jedem Teller etwas Linsen-Salat mit Koriander und Rucola sowie einem Tintenfischarm anrichten und mit einer Zitronenspalte dekorieren.

Wirkung: 

Tintenfisch stärkt (wie Fische und Meerestiere allgemein) vor allem die Nieren. Im Gegensatz zu sämtlichen Krustentieren und Meeresfrüchten wirkt er kühlend.

Linsen leiten Feuchtigkeit aus und haben eine tonisierende Wirkung. Vor allem die schwarzen Beluga-Linsen haben eine besonders starken Nieren-Bezug. Sie wirken, wie alle Hülsenfrüchte, leicht kühlend, stärken auch die Verdauungskraft und sind eine wunderbare pflanzliche Eiweißquelle.  

Radieschen Suppe

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Zutaten (für 8 Personen):

  • 4 Bund            Radieschen (2 Radieschen für die Garnitur aufheben)

  • ½                     Knoblauchzehe (bei Hitzesymptomen weglassen)

  •                         Olivenöl

  •                         Pfeffer

  •                         Salz

  • wenig               Balsamico-Essig

  • 2 L                   Gemüsebrühe

  • 1/8 L               Soja-Obers

  •                         Schnittlauch und in dünne Scheiben geschnittene, frische Radieschen zum

  •                         Garnieren

Zubereitung:

Radieschen waschen und grob raspeln. Zirka 3 EL davon zur Seite stellen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch kurz andünsten. Die geriebenen Radieschen dazu geben und einige Minuten mitrösten. Nach Belieben pfeffern und mit der heißen Suppe aufgießen. Gute 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

Nun die restlichen rohen Radieschen zur Suppe geben und alles mit dem Stabiler pürieren. Und zum Schluss das Soja-Obers einrühren.

Die fertige Suppe mit ein paar Tropfen Balsamico-Essig, etwas gehacktem Schnittlauch und ein paar hauchdünnen Radieschen-Scheiben garnieren.

Wirkung:

Radieschen sind dem scharfen Geschmack zugeordnet. Sie wirken aber trotzdem kühlend und zerstreuend und erzeugen keine Hitze. Radieschen sind daher im Frühling besonders hilfreich beim Ausleiten der Feuchten Hitze, die sich aufgrund der schweren Winter Ernährung angesammelt hat.

Reis-Salat mit Fisolen und Räucherlachs

Reissalat mit Fisolen u Räucherlachs_Nina Mandl TCM.jpg

Zutaten (für 4 Personen);

  • 1 Tasse          Vollkorn-Rundkorn-Reis

  • 200 g             Fisolen

  • 6                   Radieschen

  • 1-2                Frühlingszwiebeln     

  • 1 Packung       Räucherlachs oder eine geräucherte Lachsforelle (filetiert)

  • 4 EL                Olivenöl

  •                       Pfeffer

  • 1 TL                Dijon-Senf

  •                        Meersalz

  • 2 EL                Sojasauce

  • 1 EL                Zitronensaft

  • 2 EL                Weißwein-Essig

  • ½ Bund           Dille

Zubereitung:

Den Reis gut waschen und in etwas mehr als der doppelten Menge Wasser aufkochen. Das Wasser leicht salzen. Rund 35-40 Minuten köcheln und danach nochmals 10 Minuten quellen lassen. Den Reis vorerst zur Seite stellen und leicht überkühlen lassen.

Während der Reis kocht, die Fisolen waschen und vom Strunk befreien und in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen. Nach dem Abseihen (je nach Länge) halbieren oder dritteln.

In der Zwischenzeit für das Dressing das Öl mit Senf und Pfeffer verrühren. Nun Salz, Sojasauce, Zitronensaft und Essig ergänzen und nochmals gut durchrühren.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Radieschen zerkleinern.

Nun den Reis mit den Radieschen, den Fisolen und der Marinade vermischen. Den Lachs, bzw. die Lachsforellen-Filets, in mundgerechte Stücke schneiden und mit den Frühlingszwiebeln und der Dille auf dem Reis Salat verteilen.

Wirkung:

Reis ist besonders bekömmlich, harmonisierend und stärkend. Er wirkt sich sowohl auf die Lunge, als auch auf den Darm und somit auf die Haut sehr positiv aus. Reis hat eine reinigende Wirkung und kann dabei helfen, feuchte Hitze aus dem Magen-Darm-Trakt auszuleiten.

Fisolen leiten ebenfalls Feuchtigkeit aus und tonisieren zudem Qi, Yin und Blut. Sie wirken besonders positiv auf die Mitte, aber auch auf Lunge und Herz.

 

 

 

 

 


 

Grüner Spargel aus dem Rohr mit Cashew-Limetten-Sauce

Spargel grün mit Cashew Limetten Sauce_Nina Mandl TCM.jpg

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 kg                            grünen Spargel

  •                                    Olivenöl

  • 3 EL                           Cashew-Mus

  • 1 TL                            Kuzu (ersatzweise kann man auch Maisstärke verwenden)

  • etwas                         Pfeffer

  •                                   Meersalz

  • 1                                Bio-Limette

  • ½ TL                           Kurkuma-Pulver

  • 3 Stängel                  frische Minze oder frisches Basilikum

  • 3 EL                           Sesam (optisch am nettesten schwarz und weiß gemischt)

 

Zubereitung:

Für die Zubereitung des Spargels das Backrohr auf 200°C vorheizen.

Den Spargel im unteren Dritten schälen und die harten Enden abschneiden.

 Nun den Spargel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit etwas Öl beträufeln. Die Stangen darin wälzen und etwa 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Cashew-Mus mit etwa 8 EL kaltem Wasser verrühren und einen TL Kuzu (oder andere Stärke) untermengen. Rühren, bis eine dicke Paste entsteht. Mit Pfeffer, der abgeriebenen Schale einer halben Limette, etwas Salz und dem Saft der gesamten Limette verrühren. Zuletzt Kurkuma ergänzen und in einem kleinen Töpfchen kurz aufkochen.

In einer Pfanne, ohne Zugabe von Fett, den Sesam unter häufigem umrühren vorsichtig anrösten, bis er zu duften beginnt.

Die Kräuter fein hacken.

Den fertigen Spargel mit der Sauce übergießen und mit den gehackten Kräutern sowie geröstetem Sesam bestreut servieren.

Grünkern Congée mit Kräuterseitlingen

Grünkern Congée mit Seitlingen_Nina Mandl TCM.jpg

Zutaten (für 4-6 Protionen):

  • 1 Tasse           Grünkern

  • 1 EL                 Wakame-Algen (zerschnitten und in einem Einmalfilter verschlossen)

  • 1Messersp.     Kurkuma (oder ein kleines Stück frische Kurkumawurzel)

  • 1 Prise             Salz

  • 300g                Kräuterseitlinge

  • ½ Bund           Petersilie (und/oder Dille)

  •                         Pfeffer

  •                         Meersalz

  • 1 EL                 Zitronensaft

  • 3 EL                 Olivenöl          

  • 1 TL                 Tahin (Sesam-Mus)

  • ½                     Bio-Zitrone > Schale und Saft

  •                         Pfeffer

  •                         Meersalz

  • etwas             Tamari oder Sojasauce

 

Zubereitung:

Grünkern waschen und idealerweise über Nacht in viel kaltem Wasser (etwa 6-10 Tassen) einweichen (ist kein Muss, verkürzt aber die Kochzeit). Am nächsten Tag im Einweichwasser zum Kochen bringen und die Algen sowie die Kurkumawurzel (bzw. das Pulver) hinzufügen.

Halb zugedeckt auf kleiner Flamme in einem großen Topf (schäumt leicht über) mindestens 2 Stunden (besser bis zu 4 Stunden) köcheln. Nach einer Stunde immer wieder umrühren und eventuell etwas heißes Wasser nachgießen, sollte schon zu viel verdunstet sein und der Grünkern beginnen, sich am Topfboden anzulegen.

Gegen Ende der Kochzeit den Filter mit den Algen entfernen und ein wenig Salz beifügen.

Parallel dazu die Pilze, wenn nötig, zerkleinern (größere Baby-Seitlinge halbieren bzw. große Seitlinge in etwa 4mm breite Scheiben schneiden). In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Pilze darin anrösten. Nach kurzer Zeit mit Pfeffer, Salz und 1 EL Zitronensaft würzen und noch etwas durchziehen lassen.

Währenddessen für die Sauce in einer Tasse 3 EL Olivenöl mit 1 TL Tahin verrühren. Etwas Pfeffer, die Schale einer halben, gut gewaschenen Bio-Zitrone, Salz, etwas Sojasauce (oder Tamari) und den Saft der halben Zitrone beifügen und nochmals gut verrühren.

 Das fertige Congée in Schälchen füllen, jeweils 3-4 TL der Sauce darüber verteilen und mit den Pilzen und ein wenig frischen, gehackten Kräutern anrichten. Wer möchte, kann für die Optik und den zusätzlichen Vitamin-C-Kick, auch noch ein paar rohe Paprika-Würfel darüber verteilen.

Tipp:               

Ungewürztes Congee kann als Basis für pikante oder süße Variationen in Schraubgläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wirkung:

Getreide- oder Reis-Congée ist das perfekte Detox-Gericht. Durch das extrem lange Kochen wird das Getreide besonders leicht verdaulich und spendet dem Körper extra viel Energie. In der Kombination mit den ebenfalls entgiftenden Pilzen entsteht ein wunderbares Frühlings-Detox-Gericht, das die Leber positiv stimuliert, stärkt und zum Entgiften anregt.

 Grünkern hat einen besonders starken Bezug zur Leber und wirkt daher auch sehr positiv auf unser Blut. Bei niedrigem Blutdruck und Blutmangel ist er daher sehr empfehlenswert.

Rote Rüben Gnocchi

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Zutaten für 6 Personen:

  • 3-4 mittelgroße Rote Rüben

  • 1 Ei

  • 200g Ricotta

  • 60g Parmesan

  • 220g Dinkelmehl (+ etwas zusätzliches Mehl zum Wälzen)

  • etwas Pfeffer und Muskat

  • 1/2 TL Salz

  • 1 kl. Spritzer Zitronensaft

  • etwas Kurkumapulver

  • 4 Stängel frische Dille oder etwas frischer Schnittlauch

Zubereitung:

Die Roten Rüben waschen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C etwa eine Stunde backen (bis sie sich leicht anstechen lassen). Danach etwas auskühlen lassen und anschließend schälen.

Den Parmesan fein reiben und mit dem Ei, Ricotta, Pfeffer, Muskat, Salz und dem Zitronensaft vermengen. Den Großteil der Roten Rüben (etwa 300g) fein reiben und ebenfalls unterrühren. Nun auch das Mehl gut einarbeiten. Die restlichen Roten Rüben klein würfeln und vorerst beiseite stellen.

Das zusätzliche Mehl in eine flache Schale geben und aus dem Teig mit einem kleinen Löffel in der Hand die Gnocchi formen, beidseitig leicht ins Mehl drücken und auf einer leicht bemehlten Fläche auflegen.

Inzwischen in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die Gnocchi auf mehrere Etappen ins siedende (nicht zu stark kochende) Wasser werfen und vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren, damit sie nicht ab Boden festkleben. Die Gnocchi 2-3 Minuten ziehen lassen und wenn sie an die Oberfläche gekommen sind, mit einer Siebkelle herausschöpfen und gut abtropfen lassen.

Die übrigen Rote Rüben-Würfel nun in etwas zerlassener Butter aufwärmen und eventuell auch die Gnocchi nochmals kurz in der Pfanne mitbraten. Mit frischen Kräutern servieren.

Wirkung:

Rote Rüben stärken die Mitte und unterstützen die Blutproduktion. Insgesamt ist es ein sehr reichhaltiges, nährendes und leicht befeuchtendes Gericht, das bei großer Nässeproblematik nicht allzu oft gegessen werden sollte.

Schweinsfilet mit Fenchel und Orangen

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 1-2 Schweinefilets (je nach Größe und Hunger)

  • 1 große         Fenchelknolle

  • 1                     Bio-Orange

  • 6 Scheiben  Speck oder Prosciutto

  • 2                     Knoblauchzehen (geschält)

  • ½ TL               Fenchelsamen                      

  • Pfeffer

  • Meersalz

  • ½                    Zitrone (Schale und Saft)

  • Olivenöl

     

Zubereitung:

Die Schweinefilets mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Den Fenchel halbieren und vom Strunk befreien. Danach in etwa 5 mm breite Streifen schneiden. Die Orange schälen und das Fruchtfleisch ebenfalls in 5 mm-Scheiben schneiden.

Das Fleisch mit wenig Pfeffer und Salz würzen und in die Prosciutto-Scheiben einwickeln. Etwas Olivenöl in einer Auflaufform verteilen, das Fleisch in die Form legen und den Fenchel sowie die Orangen gleichmäßig darüber und darunter verteilen.

Die Fenchelsamen in einem Mörser sanft quetschen und in 3 EL Olivenöl mit etwas abgeriebener Zitronenschale und Zitronensaft verrühren. Die Ölmischung über dem Fleisch und dem Gemüse verteilen und die beiden Knoblauchzehen ergänzen (für etwas intensiveren Geschmack kann man sie vorher mit der Fläche eines Messers quetschen oder in feine Scheiben schneiden).

Die Auflaufform mit einem Bogen Backpapier abdecken (dafür das Papier an den Ecken leicht zusammenknüllen und in die Auflaufform stecken) und ins vorgeheizte Rohr (mit 220°C) schieben. Nach etwa 15 Minuten das Papier entfernen und das Fleisch weitere 15 Minuten braten.

 Vor dem Aufschneiden sollte man das Fleisch einige Minuten ruhen lassen. Danach die etwa 3-4 cm dicken Scheiben auf dem geschmorten Orangen-Fenchel anrichten.

Wirkung:

Bei innerer Nässe und Tendenz zu Verschleimung ist Schweinefleisch nicht gut geeignet. Es wird daher in der TCM in unseren Breiten eher selten empfohlen. Bei Yin-Mangel und starken Trockenheitssymptomen (trockener Haut, trockenem Mund und Rachen, trockenem Husten...) ist es aufgrund seiner befeuchtenden Wirkung wiederum sehr hilfreich. Auch stillenden Müttern, wird hochwertiges Schweinefleisch empfohlen, um die Milchproduktion anzukurbeln.

 

Zimt-Faschiertes mit Kraut

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 300 g             Rinderfaschiertes

  • 1                      Weißkraut (klein)

  • 1                      Zwiebel

  •                         Olivenöl

  • Zimt

  • Pfeffer

  • Paprikapulver

  • etwas              frischer Ingwer (fein gerieben)

  • Salz

  • 1 TL                  Zitronensaft

  • etwas frische Petersilie (zum Garnieren)

 

Zubereitung:

In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und das Faschierte anbraten. Die klein geschnittene Zwiebel mitbraten und mit reichlich Zimt würzen. Zusätzlich Pfeffer, Paprika und Ingwer beifügen, salzen und den Zitronensaft ergänzen.

Das in schmale Streifen geschnittene Kraut gut unterrühren und bei geschlossenem Deckel gute 20 Minuten weich garen.

Bei Bedarf nochmals mit Zimt, Pfeffer und Salz abschmecken und mit gehackter Petersilie, Reis oder Polenta servieren.

Wirkung:       

Dieses herrliche Wintergericht wirkt nährend und erwärmend. Es ist ideal bei feuchter Kälte, Erschöpfung und Abwehrschwäche.

         

Szegediner Wels

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g            Wels-Filets

  • 1                    Spitzkraut

  • 1                    Apfel (säuerlich)

  • 1                   Schalotte

  • 500 ml          Gemüsebrühe

  • 2 EL               Butterschmalz

  • etwas            Pfeffer

  • 1 TL               Paprika (edelsüß)

  • 2 EL               Tomatenmark

  • 2                   Lorbeerblätter

  •                      Meersalz

  • ½                  Saft einer halben Zitrone

  • etwas            Kurkuma Pulver

  • 4 EL               Apfelbalsam- oder Himbeer-Essig

  • 200 ml          Hafer-Cuisine

 

Zubereitung:

Die Fischfilets waschen, trocken tupfen und halbieren. Die Schalotte schälen und fein hacken. Das Kraut vom Strunk befreien, vierteln und in feine Streifen schneiden. Den Apfel schälen und grob reiben. Alles vorab beiseitestellen.

In einem großen Topf (am besten in einem Schmortopf) das Butterschmalz erhitzen und die fein gehackte Schalotte anbraten. Wenn die Schalotte beginnt ganz leicht anzubräunen, das Tomatenmark und das Paprikapulver unterrühren und kurz mitbraten. Wenig später das Kraut ergänzen, ordentlich durchrühren und mit der Suppe aufgießen. Nun die Lorbeerblätter ergänzen und bei geschlossenem Deckel bei reduzierter Hitze etwa 30 Minuten schmoren.

Danach den Essig unterrühren und die Fischstücke sowie den geriebenen Apfel auf dem Kraut verteilen. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft würzen und das Ganze bei geschlossenem Deckel weitere 15-20 Minuten schmoren.

Zum Schluss die Fischstücke kurz herausnehmen, das Kraut mit Kurkuma Pulver und Hafer Cuisine vermischen, den Fisch wieder dazu geben und nochmals kurz aufkochen lassen.

 Alles zusammen auf 4 Tellern anrichten und mit etwas frischer Dille garnieren.

Ideale Zuspeise sind gekochte Kartoffel.

 

Wärmendes Rehragout

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g Reh-Schulter oder -Schlögel

  • 2-3 Karotten

  • 1 Petersilienwurzel

  • 1 kl. Stück Sellerie

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauch-Zehen

  • 8 Wacholderbeeren

  • 2 Rosmarin-Zweige

  • 1 Bohnenkraut-Zweig oder 1/2 TL gerebeltes Bohnenkraut

  • 5 Stängel Petersilie

  • 3 EL Butterschmalz

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 EL Dijon-Senf

  • 2 EL Preiselbeerkompott

  • 400 ml Rotwein

  • 1 Schuss Gin

  • 300 ml Gemüse-Brühe

  • 100 ml Schlagobers

  • 1-2 TL Kuzu

Zubereitung:

Das Fleisch würfeln und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten.

Nach etwa 1 Minute das geputzte und ganz klein gewürfelte Gemüse sowie die fein gehackte Zwiebel und den geschälten Knoblauch ergänzen und 5 Minuten lang bei großer Hitze mitbraten.

Wacholderbeeren, Preiselbeeren, Tomatenmark, Senf, Bohnenkraut und Rosmarin dazugeben und kurz mitrösten.

Nun mit Rotwein, Gin und Suppe aufgießen und rund 20 Minuten bei guter Hitze einreduzieren. Danach das Schlagobers ergänzen und bei reduzierter Hitze zugedeckt noch ca. 1 Stunden garen.

Gegen Ende der Garzeit den Kuzu in etwas kalter Suppe oder wenig kaltem Wasser auflösen und in die Sauce einrühren. Nun auch die gehackte Petersilie untermengen und nochmals ein paar Minuten köcheln.

Rotkraut und Dinkel-Spätzle sind eine ideale Ergänzung.

Wirkung
Dieses Wildgericht ist ein wahrer Seelenwärmer. Wie jedes Wild, stärkt Rehfleisch das Nieren-Yang. Es ist also ideal bei Kälte und Schwäche im unteren Rücken, kalten Füßen, schwacher Verdauungskraft oder genereller Erschöpfung.